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DS-Normal-Fraktur

DS-Normal-Fraktur

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Die als „Normal-Fraktur" bezeichnete Druckschrift wurde um 1830 von einem unbekannten Stempelschneider entworfen. Mit ihren typischen Merkmalen einer Frakturschrift ist sie aus den vielen Vorläufern älterer Frakturschriften geschnitten worden. Ihren Namen verdankt sie erstmalig einem Schriftmusterbuch des 20.Jahrhunderts, dieweil vorherige Schriftbenennungen lediglich eine Garniturbezeichnung und eine Nummer vorsah. In ihr vereinigen sich Stilelemente der ersten Frakturschrift von Neudörffer/Andreä von 1522, z.B. die „Fußsternchen" bei den Versalien und Figurengleichheit bei L, J,  als auch neue Elemente, wie das „x-Schwänzchen", die „j-Spaltung" in der Unterlänge und das Wechselspiel der Versalbreiten.
 
Entwerfer: unbekannt
Entstehungszeit: ab etwa 1830 nachweisbar
Schriftgießerei:   unbekannt

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